Adieu Griechenland, Hallo Türkei!

So langsam wird es zur Gewohnheit, alles hat seinen Platz. Erneut war ich um 7:00 Uhr unterwegs. 220 KM reine Autobahn lagen vor mir. Unglaublich viel Autobahn, unglaublich wenig Verkehr, unglaublich langweilig! Um 10:30 war ich dann an der Türkischen Grenze. Die Zöllner waren durchweg freundlich, korrekt und langsam. Aber bereits nach einer Stunde war ich durch (was die wohl machen würden, wenn da wirklich Verkehr wäre?). Spannend zu sehen: Die Grenzbrücke. Hüben und drüben Soldaten, schwer bewaffnet. Will denn da einer den anderen überfallen?


Cannakale, mein heutiger Endpunkt am Helespond, war so gegen 13:30 und nach 370km erreicht. Das Hotel hatte ich gestern via Booking.com für anständiges Geld gebucht. Es erweist sich als hübsch, sauber und ruhig gelegen. Sehr schön!

Für die Freunde von Geschichte: Nehmt euch mal Wiki zur Brust. Der Helespond ist seit der Antike Grundlage für Geschichten, so die von Hero und Leander, einer schmachtvollen Tragödie von Ovid verfasst. Aber auch Kriege hinterliessen hier viele Spuren, so das letzte mal vor 100 Jahren, als hier eine furchtbare Schlacht an den Dardanellen statt fand. Die Erinnerungen daran werden hier sehr lebendig gehalten.



Mein Hotel:



Und glaubt es oder nicht: Der macht auf KTM Händler!

Die gefahrene Strecke – 355 KM:

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