Bergama

Heute ging es lockere 280km in den Süden. Anfänglich folgte ich gut ausgebauten 2+1 spurigen Strassen, irgendwann waren die nur noch 2spurig, dann schmal. Zur Streckenführung kann ich mich nur beglückwünschen. Das war Mopedfahren vom feineren. Bergauf, bergab jagte eine Kurve die nächste. Verkehr? Zum vergessen, nichts ist los auf den Strassen. Doch dann: Regen. Ein Disaster! Ich bin, abgesehen von reinem Eis, noch NIE auf so einem glatten Untergrund gefahren!! Die Räder rutschen weg, ich wusste nie wann. Einmal konnte ich nur mit Mühe das Motorrad auf der Geraden wieder stabilisieren, alleine weil ein Absatz in der Strasse war! Aber seht selbst, die Strasse ist teilweise reiner Bitumen:


Dazu kommt der Diesel den die LKW und der Dreck den die Bauern und ihre Tiere hinterlassen….

Wie auch immer, am frühen Nachmittag war alles ausgestanden, mit der Gobi Pension habe ich wieder eine nette und erschwingliche Unterkuft gefunden. 

Bald ging es auf den Berg, hoch zur Akropolis:


Das Theater fasste 10.000 Zuschauer:


Übrigens Bergama ist das frühere Pergamon, ein geschichtsträchtiger Ort. Hier war einmal eine der weltgrößten Bibliotheken die 200.000 Bände beinhaltet haben soll. Hier wurde das Pergament entwickelt, hier entstanden das erste mal Bücher (anstelle der bislang verwendeten Papyrus Rollen). Weiter war hier in der Antike ein wichtiges Heilbad dessen Ruinen noch besichtigt werden können.

Am Abend gab es ein nettes Abendessen – warum bekomme ich nie was ich denke zu bestellen? Da muss ich noch viel üben. Ebenso beim bezahlen. Die werfen mir da zum Beispiel eine 3 an den Kopf, ich kann die Zahl (Üc) aber verstehe NICHTS. Das wird spannend 🙂

Ach ja, als Gutenachttrunk gabs ein Efes in der „Zeus Birahanesi“, klingt nett, oder?

Die gefahrene Strecke – 266 KM:

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