Resümee: Meine Gadgets

Es ist ja schon klar, dass ich nicht ohne eine ganze Ladung von elektronischem Firlefanz starte, oder? Also, was war dabei?

  • Kamera: Fujifilm X-T2 (das beste was ich je als Foto hatte). Die Kamera war bestückt mit einem 128 GB Chip für die RAW Aufnahmen und einem 64 GB Chip für JPG.
    Objektive:

    • Fujinon XF 55-200mm R LM OIS
    • Fujinon XF 18-55mm R LM OIS
  • Ein billiges USB Ladegerät um die Kamera Akkus zu laden (derer hatte ich 5 dabei).
  • Ein Einbeinstativ (brauchte ich im wesentlichen als Stütze für das Motorrad um die Kette zu schmieren oder das Hinterrad heraus zu bauen).
  • Mehrere USB Ladekabel und ein Ladegerät (Mini USB, Lightning usw)
  • Zwei USB Sticks, je einmal 128 GB und 64 Gb. Die waren zum einen mit den Notfallinformationen gefüttert, hatten aber auch Filme gespeichert und dienten vornehmlich zum sichern der Bilder.
  • Ein iPad Mini, mit dem wurde gebloggt.
  • Ein iPhone zum telefonieren, Musik hören, für Whatsappen und Videochat nach Hause.
  • Eine Bluetooth Tastatur für das iPad, die macht das schreiben leichter.
  • Ein RAV Power Filehub. Eine geniale kleine Box. Sie dient als Notfall Powerbank, kann ein USB aufspannen, kann die SD Karte ebenso wie USB Sticks lesen und schreiben. Damit war sie geeignet die Bilder vom Foto zu sichern – aber auch um an langweiligen Abenden Filme zu sehen.
  • Ein Ladekabel das ich via Bordnetz im Tankrucksack betreiben kann.
  • Kopfhörer.
  • Garmin Montana 600
  • Und fast schon das wichtigste: Orthopädische Ohrenstöpsel um den nächtlichen Krawall von mir fern zu halten. EIN MUSS!

Ioannina 2

Während es mich heute nochmals in die Berge gezogen hätte, beschloß der Rest der Truppe heute einen "ich muss nichts müssen Tag" einzulegen. Das begann mit Frühstück um 09:30 Uhr, dann gemütlich zum Bus wackeln und nach Ioannina reinfahren. Und eines muss gesagt sein: Das ist eine nette Stadt, mit einem hübschen Zentrum, einer lebhaften Kneipenlandschaft und vielen individuellen Geschäften.


Die Stadt bietet aber auch etwas Kultur, mit einer "Burgruine" auf der Halbinsel und der Ali Pascha Moschee.

Irgendwann trennten wir uns. Barbara wollte dem Powershoppen frönen, Karin, Jens und ich wollten mehr so ein Touriding machen und auf die Ioannina-Insel mit ihren 7 Klöstern mittels eines Ausflugsbootes schippern. Am Ende war es nett für uns alle!

Gegen Ende des Tages beschlossen wir noch die Perama Höhle anzusehen. 1100 Meter geht man in der Tropfsteinhöhle, mit mehr als 600 Stufen um die verschiedenen Geschosse darin zu überwinden. Ein Guide führt einen und erklärt Details zur 1,5 Millionen Jahre alten Höhle. Leider ist das fotografieren verboten – also gibt es zu diesem wahren Highlight keine Bilder 🙁
Warten auf die Führung:
Am Abend verspeisten wir einen Grillteller für 5 Personen. Gemessen an Bulgarischen Portionen war das ein Sparteller, dafür zu lässig dem doppelten Preis!

Geodaten:

  • Ioannina: 39°40′23.94″N 20°51′37.4″E
  • Insel: 39°40′54.48″N 20°52′25.24″E
  • Höhle: 39°41′42″N 20°50′47.9″E

Das verwunschene Haus

Gestern, als wir ins Rilatal fuhren, durften wir schnell feststellen, dass die guten Unterkünfte am Samstag bereits ausgebucht sind. Nachdem wir von zwei nett anmutenden Hotels abgewiesen worden waren, schwenkte ich zu einem schnuckeligen Campingplatz ab. Uns wurden zwei Zimmer angeboten, der Preis überzeugte Jens und mich spontan.

Die Damen waren nicht so ganz auf unserer Linie, aber das kam ja ganz sicher nur, weil wir in Sofia so eine Nobelabsteige hatten. Und außerdem hatten wir ja schon gebucht.
Die Lage war super, wir hatten einen tollen Sitzplatz, gutes Abendessen und konnten in zivilen Klamotten zum Kloster fahren. Soweit so gut.
Doch dann kam die Nacht. Und mit ihr das Grauen. Es begann damit, dass, als wir uns hinlegten, eine Form von chinesischer Wasserfolter begann. Von irgendwo hörten wir im Haus Wasser laufen… Doch dann, 01:30 Uhr kam der Ruf meiner lieben Barbara: WAS IST DAS??? Genau über uns in der abgehängten Decke nagten irgendwelche Viecher, definitiv größer als Mäuse. Deren Nagen steigerte sich zu einem Stakkato, dass unser Zimmer als Resonanzkörper schwang. Am Höhepunkt angelangt setzten Schritte ein. Und nein, nicht Schritte von Hamstern, sondern schwere, gleichmässige Schritte. Und dann, wie auf Kommando, endete alles.
Ich lag hellwach! 10 Minuten später schlief meine Panikfrau tief und fest. Und ich? Ich wachte und passte auf, dass der Schwarze Mann mein Mädel nicht holt.
Muss ich erwähnen, dass sich die Prozedur wiederholte? Um 04:30 bot ich Barbara an, dass wir unser Zeug packen und gehen, was sie selbstverständlich nicht wollte (HANS – ICH habe ANGST!!!). Denn trotz Panik, war das regelmäßige atmen schnell wieder zu hören.

Ein letzter Sommersonnenbadetag

Das ist heute unser letzter Badetag am Schwarzmeer – ein Tag den wir alle sehr genossen haben. Des morgens buchten wir erst noch unsere Fähre nach Hause, bummelten in die wenig attraktive Stadt und staunten nicht schlecht, als wir uns das neue im entstehen begriffene Resort ansahen. 


Die Anlage wird von Russen gebaut und hat eine starke sportliche Orientierung.

 

Bei dem Baufortschrritt soll die Anlage in 2 Wochen im Betrieb sein! Russischeer Kitsch inklusive:


Aber sonst wirklich alles vom feinsten! Der Barbereich zwischen Hotel und Villen, gerade frisch mit Rollrasen belegt (siehe Bewässerung):


Die Villen sind innen sehr geschmackvoll eingerichtet.



Dazu gibt es einen eigenen Strandbereich mit eigener Bar:


Und wie gesagt: Sport wird groß geschrieben. Hier die Schwimmbahn in Olympischer Dimensionierung:


Und dann der Klopper schlechthin – eine Eishalle!



Da musste ich natürlich aufs Eis – nachvollziehbar, oder?


So, das war es für heute. Morgen früh geht es ins Landesinnere, wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf das Motorradfahren.

CU!

Jens im Glück

Der Alptraum eines jeden Vegetariers, Jens erfreut es – der Spieß war quasi unteilbar!

East? West? COAST!

Zwei tolle Strandtage liegen hinter mir. In den beiden Tagen durfte ich die Gastfreundschaft von Simeon und Simona geniessen. Neben netter Gesseligkeit in den Strandbars gingen wir gestern Abend gemeinsam in Sosopol bummeln. Ein nettes Touristenstädtchen ist das.






Danach fuhren wir ein klein bisschen ausserhalb nach Budzhaka zu einem hervorragenden Fischlokal. Heute gab es nochmal abhängen am Strand und im Schatten bei meinem Zelt. Es war heiss heute.

Der Tag verabschiedet sich romantisch mit Vollmond über dem Meer… Blick Richtung Sosopol:


Von meinen Balkan-mit-dem-Zug-anreisenden habe ich nur per SMS vernommen, dass der Zug wenig luxeriös sei, er ca. vier Stunden verspätet ankommen wird und sie sich jetzt den Tag mit Cola-Rum verschönern… ich bin gespannt auf den Bericht der drei!

Geodaten:

  • Sosopol: 42°25′05.36″N 27°41′39.52″E
  • Budzhaka: 42°24′06.02″N 27°43′11.49″E
  • Mein Camping: 42°25′11.31″N 27°38′45.35″E

Absurde Wetten

Ich zitiere: Wir haben eine Wette laufen wie häufig du wohl an deinen vielen Stränden auch mal im Wasser warst?

Das ist absurd. Denn jeder der mich kennt weiß:

Und ist die Pfütze noch so klein,

der Johann macht den Köpfer rein!


So, und jetzt kann ich wegen dem Quatsch zum ersten mal in diesem Urlaub das Salzwasser aus der Badehose waschen. brrrr

Tag 1 – endlich Urlaub

Die Mopeds sind gepackt, die Klamotten in den Packtaschen und Hans seine Bremsbeläge natürlich auch. Heute noch Barbara’s Moped drauf und dann kann es losgehen.

HANS WIR KOMMEN !