Tag 1 in Griechenland

Erneut standen wir um 6 Uhr auf und packten unsere Zelte auf die Motorräder. Ab jetzt geht es getrennter Wege. Nun alleine auf mich gestellt weiter zu fahren – mir war schon etwas unwohl. Holger zieht seine Bahn am Oridsee entlang in Richtung Albanischer Alpen und weiter nach Kroatien wo ihn seine Familie erwarten wird. Bei mir ging es sofort los mit einer netten Offroadeinlage. Als ich auf die Strasse stieß begann Motorrradfahren vom allerfeinsten. Kurve jagte Kurve, und da ich vorwiegend Nebenstrassen zur Grenze fuhr, war quasi kein Verkehr. Die Dörfer die ich passierte waren noch sehr, sehr ursprünglich, das Pferdefuhrwerk ist dort noch ein wesentliches Transportmittel. Dadurch, dass ich mich ständig in die Höhe schraubte und es noch früh am Morgen war, lagen einige der Dörfer komplett im Nebel was irgendwie gespennstisch wirkte.

Es gibt sie noch – Landschildkröte unterwegs:


Nach ca. 60km war ich durchgefroren an der Griechischen Grenze. Die Abfertigung verlief zügig. Auch jetzt fuhr ich vorwiegend kleine Strassen – und erneut ging es bald aufwärts – am Ende stand ich in einem Skiort auf 1530m Höhe! Irgendwann war ich dann in der Ebene und das langweilige Kilometerabsitzen begann. Um 15 Uhr und 420 Kilometern Strecke kam ich auf dem geplanten Campingplatz in Nea Iraklista an.


Erneut rasch das Zelt aufgeschlagen und dann mit dem Waschtag begonnen. Zwei Spanngurte tun ihre Dienste als Wäscheleine. Um 15:30 Uhr gibt es einen griechischen Salat, die erste Mahlzeit heute.



Die gefahrene Strecke – 408 KM:

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